Für den Hausgebrauch (und, bitte, liebe Lehrer, auch für die Schule):
Prüfungsplan zum kostenlosen Download
Hier finden Sie schön gestaltete Vorlagen für einen Prüfungsplan - ein sehr gutes Mittel zur kontinuierlichen Lernplanung. Der Prüfungsplan wird ausführlich in meinem Ratgeber zur Konzentrationserziehung vorgestellt. Eine Kurzanleitung finden Sie hier. Bitte laden Sie sich die Anleitung und eine Planvorlage Ihrer Wahl herunter. Die Pages-Dateien können am Computer ausgefüllt werden (Windows-Nutzer importieren sie nach Word, OpenOffice o.ä.), die pdf-Dateien am besten von Hand. Es gibt eine Variante für Kinder, die noch relativ groß schreiben und viel Platz brauchen; sowie eine für Leute mit kleiner Schrift.
PDF-Dateien:
Pages-Dateien:
Pruefungsplan klein.pages Pruefungsplan groß.pages Pruefungsplan für Lehrer.pages
Eine besondere Bitte möchte ich hier an alle Lehrkräfte richten: Starten doch auch Sie mit einer Verbesserung ins neue Schuljahr! Benutzen Sie den Prüfungsplan für Ihre Klasse. Auf das Aussehen kommt es nicht an, erstellen Sie ruhig Ihre eigene Variante. Entscheidend ist die aktive Lernplanung, die hier geschieht. Diese Planung wird Ihnen eine Menge Arbeit und Ärger ersparen - das gleiche gilt für die Schüler. Sie können sich über besser vorbereitete Schüler, ergo auch über bessere Noten freuen! Ich habe extra eine Version für Lehrkräfte vorbereitet, die Sie frei verwenden und beliebig anpassen können. Hängen Sie den Plan im Klassenzimmer auf und lassen Sie die Schüler Kopien davon benutzen. Die Aufteilung der Vorbereitungssschritte ergibt sich aus Ihrer mittelfristigen Unterrichtsplanung von selbst. Sie haben fast keinen zusätzlichen Aufwand! Zur mühelosen Differenzierung können Sie bei einzelnen Schülern Vorbereitungsschritte weglassen oder hinzufügen. Machen Sie die Hausaufgaben zum Teil der Vorbereitung (Übungen, Wiederholungen etc.) - so bekommen Hausaufgaben mehr Sinn, werden effektiver und die Schüler erledigen Sie bereitwilliger. Sprechen Sie sich mit Kollegen ab - es wäre so einfach, stark gehäufte Prüfungen zu vermeiden!
Und wenn Sie einmal dabei sind: Bitte verlangen Sie dieses Jahr von ihren Schülern kein Vokabelheft, sondern führen Sie eine Lernkartei ein! Lassen Sie Schüler ungestraft im Unterricht Karteikarten schreiben. Und lassen Sie als autoritatives Vorbild der häuslichen Kartei eine Klassenkartei erstellen, in der alle gelernten Vokabeln vorkommen. Das ist ganz einfach: Jede Stunde hat ein Schüler das Amt des Kartenschreibers - alle Vokabeln, die an der Tafel stehen, schreibt er ordentlich auf Karten; zudem als Hausaufgabe einen fairen Teil der Lektionsvokabeln. Die werden in den Karteikasten der Klasse gestellt (5 Fächer, neue Vokabeln ins vorderste Fach.)
Für Ihre mündlichen Abfragenoten verwenden Sie dann einfach den Kasten: Es gilt eine immer gleiche Anzahl (z.B. 15 Karten), die Sie ziehen; ca. ein Drittel aus dem vordersten, neuen Fach (letzte Stunde) und der Rest aus den bereits behandelten Vokabeln. Über die Gewichtung neuer und älterer Vokabeln bestimmen Sie, wie sehr Sie eher Aufmerksamkeit in der Stunde oder Konsequenz und Dranbleiben beim früheren Stoff belohnen. Die Note ergibt sich ganz einfach proportional zu den gewussten Vokabeln (entsprechend dem Punktesystem 15 = 1+, 14 = 1, 13 = 1- ...).
Auch Lehrkräfte nichtsprachlicher Fächer können ein entsprechendes System nutzen: z.B. werden in Geschichte pro Stunde einige Kärtchen geschrieben und entsprechend abgefragt (Daten, Stichworte zu wichtigen Ereignissen...). Auf diese Art können Sie sich viele zeitraubende Hefteinträge sowie unnütz-überladene Kopien sparen. Die Schüler sollen sich doch das Wesentliche merken. Außerdem lernen Ihre Schüler so kontinuierlich und nicht nur in einem rasch verpuffenden Projekt, wie man lernt.